Holzeinschlag

FBG-Vermarktung: Gemeinsam bessere Holzpreise erzielen

WR
Waldpilot Redaktion
Veröffentlicht am 01. Juni 2026

Was ist eine FBG?

Eine Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Waldbesitzern nach dem Bundeswaldgesetz. Ziel ist die gemeinsame Bewirtschaftung und Vermarktung von Holz. In Deutschland gibt es über 4.000 FBGs mit zusammen rund 2 Millionen Hektar Waldfläche.

Vorteile der FBG-Vermarktung

  • Mengeneffekt: Sägewerke kaufen lieber 1.000 Fm als 50 Fm — und zahlen dafür mehr pro Festmeter
  • Professionelle Verhandlung: Der FBG-Geschäftsführer kennt die Marktpreise und verhandelt für alle Mitglieder
  • Sortimentsoptimierung: Durch größere Mengen lassen sich Sortimente sauberer trennen
  • Logistik: Gebündelte Abfuhr senkt die Transportkosten pro Festmeter
  • Beratung: Viele FBGs bieten waldbauliche Beratung und Betriebsplanung

Wie läuft die Vermarktung ab?

  1. Einschlagsplanung: Die FBG koordiniert den Einschlag der Mitglieder
  2. Holzbereitstellung: Mitglieder stellen ihr Holz an der Waldstraße bereit
  3. Vermarktung: Die FBG verhandelt Rahmenverträge mit Sägewerken
  4. Abrechnung: Der Erlös wird nach Abzug der FBG-Umlage an die Mitglieder ausgezahlt

Kosten

Die FBG-Umlage beträgt typischerweise 1–3 €/Fm. Dafür erhältst du in der Regel einen Mehrerlös von 5–15 €/Fm gegenüber dem Einzelverkauf. Die Mitgliedschaft finanziert sich damit selbst.

FBG und Waldpilot

Waldpilot unterstützt die Zusammenarbeit mit deiner FBG: Exportiere deine Holzliste im FBG-Format, teile Einschlagsdaten und vergleiche deine Erlöse mit dem FBG-Durchschnitt.

Weiterführende Quellen

Dieser Artikel wurde sorgfältig recherchiert, ersetzt aber keine forstrechtliche Beratung.

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Waldpilot Redaktion

Founder und Lead-Developer von Waldpilot. Software-Architekt mit Schwerpunkt vertikale SaaS für unterversorgte Branchen.

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