Von der Monokultur zum stabilen Wald
Reine Fichtenbestände sind die Vergangenheit. Mischbestände aus 4–6 Baumarten mit ausgewogener Verteilung sind die Antwort auf Klimaunsicherheit. Wie plant und pflegt man sie?
Empfehlung: 4–6 Baumarten, davon 1–2 Hauptbaumarten (max. 70 %) und 2–4 Mischbaumarten. Beispielmischungen für Tiefland-Frischsstandort:
Bei Mischpflanzung gibt es zwei Schulen:
In der Praxis: Hauptbaumart in größeren Gruppen, Mischbaumarten als Trupps eingestreut.
Mischbestände brauchen aktive Pflege, sonst verdrängt eine Baumart die anderen. Schlüsselmaßnahmen:
4–6 ist der Standard. Weniger = weniger Risikoverteilung. Mehr = Pflegeaufwand und Restzahlen pro Art zu klein.
Maximal 70 % Hauptbaumart, mindestens 10 % pro Mischbaumart. Förderkriterien verlangen oft genau diese Werte.
Ideal kombiniert: Pflanzung der schwierigen Mischbaumarten (Tanne, Eiche), Naturverjüngung für Buche und Fichte aus vorhandenen Samenbäumen.
Ja — Voranbau unter Schirm. Schattbaumarten (Buche, Tanne) wachsen unter dem Altbestand auf, der dann sukzessive entnommen wird. Klassischer Waldumbau-Ansatz.
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