EUDR · Pflicht ab 2026

EUDR-Sammelerklärung in der FBG

Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) bündeln das Holz vieler Mitglieder. Für die EUDR-Compliance bedeutet das: Eine Sammelerklärung kann viel Aufwand sparen — wenn sie korrekt erstellt wird.

Häufige Fragen

Darf eine FBG eine Sammelerklärung für mehrere Mitglieder abgeben?

Ja, aber nur wenn sie das Holz selbst vermarktet — dann ist sie Marktteilnehmer und bündelt die Mengen ihrer Mitglieder in einer Erklärung. Tritt sie lediglich als Bevollmächtigte auf, ist Bündeln ausdrücklich nicht erlaubt; dann braucht es eine Erklärung je Mitglied.

Wer ist bei einer FBG-Sammelerklärung der Marktteilnehmer?

Wenn die FBG das Holz im eigenen Namen verkauft (Erstinverkehrbringer), ist sie Marktteilnehmer. Wenn die FBG nur als Vermittler auftritt, bleibt jeder einzelne Waldbesitzer Marktteilnehmer.

Welche Daten müssen pro Mitglied dokumentiert werden?

Erntedatum, Holzart, Mengenangabe in m³, eine Risikobewertung und die Geolokalisierung der Erntefläche — nach der EU-Grundregel ab 4 Hektar als Polygon. Für Mitglieder, die Klein-Primärerzeuger sind, genügt nach der nationalen Umsetzung die Postanschrift des Waldbesitzes samt Kennnummer. Die FBG sollte trotzdem erfassen, was ihre Käufer vertraglich verlangen.

Wie funktioniert die FBG-Sammelerklärung mit Waldpilot?

Waldpilot bietet ein FBG-Modul, in dem Mitglieder ihre Bestände selbst erfassen. Die FBG kann beliebig viele Bestände in einer Sammelerklärung bündeln und als PDF generieren.

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Diese Seite ist eine praxisnahe Zusammenfassung und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Originaltext der Verordnung (EU) 2023/1115.