Die Holzliste ist das zentrale Dokument beim Holzverkauf. Sie weist Mengen, Qualitäten und Standorte nach — und ist Grundlage für Rechnung, Einschlagsmeldung und EUDR.
Jedem Stamm eine eindeutige Nummer zuweisen — entweder fortlaufend pro Polter oder pro Bestand.
Fichte, Tanne, Kiefer, Buche, Eiche etc. — gemäß standardisierten Abkürzungen (FI, TA, KI, BU, EI).
Stammholz (Klassen A-D), Industrieholz, Brennholz, Energieholz. Sortiment hängt von Durchmesser, Länge und Qualität ab.
In der Mitte des Stamms — Standard für die Volumenberechnung nach Huber.
Vom Wurzelanlauf bis zum Zopf. Häufig 4-Meter, 5-Meter oder Langholz.
V = π × (d/200)² × L. Waldpilot rechnet automatisch und summiert pro Sortiment.
Stammholz: A (perfekt) bis D (Industrieholz-Qualität). Bei Schadholz: Käfer- oder Sturmholz markieren.
Polter-Position mit GPS dokumentieren — für Käufer-Anfahrt und EUDR-Pflicht.
Stammnummer, Baumart, Mittendurchmesser, Länge, Sortiment, Qualität. Für die EUDR zusätzlich Erntedatum und Geokoordinaten.
A: astrein, gerade. B: leichte Mängel. C: deutliche Mängel. D: nur als Industrieholz verwertbar. Klassifikation nach RVR (Rahmenvereinbarung Rohholz).
Rechtlich ja. Für moderne Vermarktung (Sägewerk-Schnittstellen, EUDR) sind digitale Listen mit Export-Schnittstelle praktischer.
Mindestens 5 Jahre — für EUDR sogar zwingend. Bei steuerlich relevanten Verkäufen 10 Jahre nach Handelsgesetzbuch.
Was du in dieser Anleitung gelernt hast, kannst du in Waldpilot direkt anwenden — von der Holzliste bis zur EUDR-Sorgfaltserklärung.
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