Die richtige Sortimentierung entscheidet über den Holzpreis. Hier lernst du die wichtigsten Sortimente und ihre Anforderungen kennen.
Astrein, gerade, fehlerfrei. Mindestdurchmesser 30 cm (Nadelholz) bzw. 35 cm (Laubholz). Höchste Preise für Furnier oder Konstruktionsholz.
Leichte Mängel (kleine Astnarben, leichte Krümmung). Standard für Bauholz und Schnittholz.
Stärkere Mängel, aber noch verwertbar. Für Verpackungs- und Palettenholz.
Erhebliche Mängel, oft als Industrieholz verkauft. Untergrenze des Stammholz-Sortiments.
Durchmesser 8-30 cm, kürzere Längen (1-3 m). Für Zellstoff, Spanplatten, OSB. Preise 25-45 €/Fm.
Reststücke, krumme oder knorrige Stämme. Auch Schadholz aus Käfer- oder Sturmholzeinschlag. 40-90 €/Rm.
Aus Schwachhölzern, Pflegerückständen oder Schadholz. Wird gehackt und an Heizkraftwerke verkauft.
Bis zu 30 % höherer Verkaufserlös. Falsche Sortierung führt oft zu Abwertung beim Käufer.
Im Idealfall der Forstwirt direkt beim Aushaltung. Bei Selbstwerbung muss der Selbstwerber die Anforderungen kennen.
Die Rahmenvereinbarung Rohholz — verbindlicher Standard für Holzaushaltung in Deutschland seit 2015.
Selten. Käfer- oder Schimmelbefall führt fast immer zur Abwertung in Klasse C oder D.
Was du in dieser Anleitung gelernt hast, kannst du in Waldpilot direkt anwenden — von der Holzliste bis zur EUDR-Sorgfaltserklärung.
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