Durchforstung
Pflegeeingriff im Wald, bei dem einzelne Bäume entnommen werden, um den verbleibenden Bäumen mehr Licht und Platz zu geben.
Was ist eine Durchforstung?
Die Durchforstung ist ein waldbaulicher Pflegeeingriff, bei dem in einem Bestand gezielt Bäume entnommen werden. Ziel ist es, den verbleibenden Bäumen (den Z-Bäumen bzw. Zukunftsbäumen) bessere Wachstumsbedingungen zu schaffen.
Arten der Durchforstung
Niederdurchforstung: Entnahme von unterdrückten und zurückbleibenden Bäumen aus der Unterschicht.
Hochdurchforstung: Entnahme von Bedrängern der Zukunftsbäume aus der Oberschicht — heute die bevorzugte Methode.
Zeitpunkt
Erste Durchforstung typischerweise im Stangenholzalter (20–40 Jahre je nach Baumart). Wiederholung alle 5–10 Jahre bis zur Endnutzung.
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