Hallimasch
Holzzersetzender Pilz (Armillaria spp.), Sekundärschädling an geschwächten Bäumen.
Was ist der Hallimasch?
Der Hallimasch (Armillaria spp.) ist ein wurzel- und holzzersetzender Pilz, der weltweit zu den wichtigsten Forstpathogenen zählt. Er befällt geschwächte Bäume vieler Arten — Fichte, Kiefer, Lärche, Eiche, Buche.
Schadbild
- Wurzelhalsfäule mit weißem Mycelfilz unter der Rinde
- Charakteristische schwarze „Rhizomorphen" — pilzliche Wurzelstränge
- Im Herbst gelb-braune Hutpilz-Büschel am Stammfuß
- Kronenverlichtung, oft erst spät erkennbar
- Mortalität: einzeln bis großflächig
Verbreitung
Der Pilz breitet sich über Rhizomorphen und Sporen aus. Frische Stubben (besonders nach Kahlschlag) sind ideale Eintrittspforten. Der Pilz kann jahrzehntelang im Wurzelbereich überdauern.
Vorbeugung und Bekämpfung
- Stubbenbehandlung mit Phlebiopsis (Sommereinschlag)
- Räumliche Trennung von Befallsherden
- Vermeidung von Bestandsstress (Trockenheit, Verdichtung)
- Bei Sekundärbefall: Stamm umgehend entfernen
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