RVR (Rahmenvereinbarung Rohholz)

Standard für Holzaushaltung und Sortenbildung in Deutschland seit 2014.

Was ist die RVR?

Die Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR) ist eine zwischen Waldbesitzern (DFWR), Holzhandel und Sägeindustrie ausgehandelte freiwillige Norm. Sie regelt Sortenbildung, Güteklassen, Maßnahmen, Abzüge und Lieferkonditionen für Rundholz und Schnittholz.

Eingeführt 2014, novelliert 2020. Die RVR ist faktisch der Standard im deutschen Holzhandel — auch wenn rechtlich nur Empfehlungscharakter.

Sortimente nach RVR

  • Stammholz Lang/Kurz: Längen ab 2,9 m bzw. 4 m, ab Mittendurchmesser ca. 14 cm
  • Industrieholz: 1–6 m, ab 8 cm Zopf
  • Energieholz: Hackschnitzel, Brennholz, Restholz
  • Schwachholz/Stangen: Pfähle, Riegel

Güteklassen A bis D

  • A: Wertholz (Furnier, Top-Schnittware)
  • B: Standard Bauholz
  • C: Verpackung, Palette
  • D: Industrieholz-Verwendung

Mehr unter RVR-Sortimente im Detail.

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