Forsteinrichtung

Langfristige Planung der Waldbewirtschaftung auf Basis der Bestandsaufnahme. Umfasst typischerweise einen 10-Jahres-Zeitraum.

Was ist die Forsteinrichtung?

Die Forsteinrichtung ist die systematische Planung der Waldbewirtschaftung. Sie erfasst den Ist-Zustand aller Bestände, definiert Bewirtschaftungsziele und leitet daraus konkrete Maßnahmen für die nächsten 10 Jahre ab — den sogenannten Forstbetriebsplan.

Bestandteile

Waldinventur: Vollständige Aufnahme aller Bestände mit Baumart, Alter, BHD, Höhe, Bestockungsgrad und Holzvorrat.

Standortkartierung: Erfassung von Boden, Wasserhaushalt und Nährstoffversorgung.

Planung: Festlegung der Hiebsätze (erlaubte jährliche Einschlagsmenge), Durchforstungszeitpunkte, Verjüngungsflächen und Waldumbaumaßnahmen.

Wer braucht eine Forsteinrichtung?

Für Staatswald und Körperschaftswald ist die Forsteinrichtung in allen Bundesländern Pflicht. Für Privatwald ab einer bestimmten Größe (meist ab 30–100 ha, je nach Bundesland) wird sie empfohlen oder gefördert. Auch für PEFC/FSC-Zertifizierung ist ein aktueller Betriebsplan erforderlich.

Forsteinrichtung mit Waldpilot

Waldpilot digitalisiert die Forsteinrichtung: Bestände per GPS-Polygon erfassen, Daten strukturiert speichern und den Betriebsplan als Grundlage für Förderanträge und EUDR-Compliance nutzen.

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